Stadt mit neuem Ansatz für brachliegende Flächen im Hainweg

Das Neubaugebiet Hainweg ist nach wie vor von brachliegenden Flächen geprägt: insbesondere die südlichen und östlichen Ränder wurden noch nicht bebaut. Nun hat die Stadt die Grundstücke entlang der Lärmschutzwand neu ausgeschrieben und eine Bebauung mit Mehrfamilienhäusern in Aussicht gestellt. Begründet wird dies auch damit, dass die kleinteilige Bebauung mit Reihen-, Doppel und Einzelhäusern nicht mehr zeitgemäß ist: Einerseits würde dadurch deutlich mehr Fläche pro Person versiegelt. Andererseits kann mit größeren Einheiten dem hohen Bedarf nach Wohnraum besser nachgekommen werden. Den Ängsten der umliegenden Eigentümern, dass dadurch der Wert ihrer Immobilie sinkt, widerspricht die Stadt.
Der Anteil geförderter Wohnungen solle – wie generell bei größeren Bauprojekten in Wiesbaden vorgeschrieben – bei 40 Prozent liegen. Auch an der südöstlichen Ecke des Rotkehlchenwegs steht bereits heute ein solches drei- bis vierstöckiges Mehrfamilienhaus. So ist auch der bauliche Übergang zu den deutlich höheren Häusern im Hessenring gegeben.
Auf die neu ausgeschriebenen Grundstücke hat es laut Wiesbadener Kurier drei Angebote gegeben – mit dem Höchstbietenden will die Stadt nun Gespräche aufnehmen, um das Konzept zu bewerten. Sollte dafür eine Änderung des Bebauungsplanes nötig sein, werde die Öffentlichkeit an dem Verfahren beteiligt.
Kompletter Artikel im Wiesbadener Kurier (Paywall): Baugebiet Hainweg: Unmut wegen geplanter Mehrfamilienhäuser