Bushaltestelle Wallauer Weg: Erneuter Unfall mit Schulkind

Am Dienstag ist erneut ein Schulkind an der Bushaltestelle Wallauer Weg von einem Auto erfasst worden. Beim Versuch, die Straße zu überqueren, wurde es von einem Autospiegel am Kopf getroffen und gleichzeitig fuhr das Auto über seinen Fuß. Nach aktuellem Stand gab es keine schwereren Verletzungen. Erst im vergangenen Jahr gab es einen ähnlichen Unfall, als ein Schulkind beim Versuch die Straße zu überqueren von einem Außenspiegel am Kopf erfasst wurde (wir berichteten). Der Ortsbeirat forderte daraufhin die Schaffung von Zebrastreifen, es gab auch im Sommer einen Ortstermin mit dem Verkehrsdezernenten. Passiert ist seitdem nichts. Die letzte Info des Verkehrsdezernats im März 2026 war, dass kein Personal für die erforderliche Verkehrszählung verfügbar sei. Auf der Ortsbeiratssitzung am 2. September 2026 wird das Thema nun erneut eingebracht werden.
An der Bushaltestelle kommt es schon seit Jahrzehnten immer wieder zu Unfällen mit Schulkindern. Durch den jüngsten Umbau liegen beide Bushaltestellen auf der gleichen Höhe, wodurch es dort noch enger und unübersichtlicher ist. Die Verlegung der zweiten Bushaltestelle Richtung Wallauer Weg ist erst für nächstes Jahr geplant.
Die ursprünglich für die Kreuzung geplante Ampelanlage wurde nach Protesten von Anwohnern und einem Missverständnis zwischen Ortsbeirat und Verkehrsdezernat gestrichen. Der Ortsbeirat hatte schon mehrfach gefordert, die Planungen wieder aufzunehmen.
Alle weiteren Informationen im Artikel vom letzten Jahr:
Unfall mit Schulkind: Ortsbeirat fordert Fußgängersicherheit an der Kreuzung Hunsrückstraße/Wallauer Weg